WhatsApp Chatbot Anbieter: 6 offizielle Tools, um in Deutschland 2026 einen WhatsApp-Chatbot zu erstellen

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Nina Hartwig

3. Oktober 2026 · 25 Min. Lesezeit

Smartphone liegt auf einem Laptop

Preise, Pläne und Funktionen am 30.09.2026 auf den offiziellen Websites der Anbieter geprüft. Bewertungen am selben Tag auf G2 und Capterra abgerufen.

TL;DR SendPulse ist die beste Wahl, wenn du einen WhatsApp-Chatbot ohne Programmierkenntnisse erstellen willst: Der Dienst ist offizieller WhatsApp Business API-Anbieter und Meta Business Partner, der Pro-Tarif startet bei 9,60 $ pro Monat (jährliche Zahlung), und No-Code-Builder, CRM, Live-Chat und Zahlungen im Chat sind bereits enthalten. respond.io passt zu Vertriebsteams mit KI-Agenten, 360dialog zu Unternehmen, die direkten API-Zugang aus Deutschland wollen, Twilio zu Entwicklern, WATI zu Shopify-Händlern und Sinch zu Konzernen mit vielen Kanälen.

Einleitung

WhatsApp ist in Deutschland der wichtigste Messenger, besonders bei der nächsten Kundengeneration: Laut JIM-Studie 2025 nutzen 96 % der 12- bis 19-Jährigen WhatsApp regelmäßig, 84 % zählen die App zu ihren drei wichtigsten. Wer Kunden dort erreicht, wo sie ohnehin schreiben, verkauft schneller und entlastet den Support.

Gleichzeitig wird WhatsApp teurer und strenger reguliert. Seit Juli 2025 berechnet Meta jede zugestellte Vorlagen-Nachricht einzeln, und ab dem 1. Oktober 2026 kosten auch Service-Antworten im 24-Stunden-Fenster Geld. Ein Chatbot auf der offiziellen WhatsApp Business Platform ist deshalb kein Extra mehr, sondern die Voraussetzung, um Anfragen automatisch, DSGVO-konform und kalkulierbar zu beantworten.

In diesem Vergleich prüfen wir sechs offizielle Anbieter nach denselben Kriterien: offizieller API-Status, No-Code-Builder, KI-Funktionen, Preise inklusive Meta-Gebühren, Datenschutz und Bewertungen. Alle Preise haben wir am 30.09.2026 auf den offiziellen Seiten geprüft.

So haben wir die Anbieter bewertet

Jeder Anbieter wurde nach denselben Kriterien geprüft:

• Offizieller Anbieter: Zugang zur WhatsApp Business Platform (API) über Meta, kein inoffizielles Tool mit Sperrrisiko.

• No-Code-Builder: Kannst du einen Chatbot ohne Programmierung per Drag-and-drop erstellen?

• KI-Funktionen: KI-Agenten oder KI-Assistenten, die Fragen selbstständig beantworten.

• Preise: Gratis-Plan, Testphase und Einstiegspreis laut offizieller Preisseite.

• Meta-Gebühren: Wie die Nachrichtenkosten von Meta abgerechnet werden und ob ein Aufschlag anfällt.

• DSGVO und Datenstandort: Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und Angaben zu Rechenzentren in der EU.

• Bewertungen: Nutzerbewertungen auf G2 und Capterra.

Vergleich der WhatsApp-Chatbot-Anbieter 2026

Vergleich der WhatsApp-Chatbot-Anbieter 2026

Preise und Daten am 30. September 2026 auf den offiziellen Websites der Anbieter geprüft. Preise können sich ändern; prüfe den offiziellen Preis vor dem Abschluss. Meta-Gebühren kommen bei allen Anbietern hinzu.

Was sich 2026 bei WhatsApp ändert

Service-Nachrichten kosten ab 1. Oktober 2026 Geld

Bisher waren Antworten innerhalb des 24-Stunden-Kundenservice-Fensters kostenlos. Ab dem 1. Oktober 2026 berechnet Meta auch diese Service-Nachrichten sowie Utility-Vorlagen im Fenster, laut Meta zum gleichen Satz wie Utility- und Authentifizierungsnachrichten.

Kostenlos bleibt das 72-Stunden-Fenster nach einem Klick auf eine Click-to-WhatsApp-Anzeige. Für Deutschland nennen Preisübersichten derzeit rund 0,1131 € pro Marketing- und 0,0456 € pro Utility-Nachricht [VERIFY: Meta-Ratecard vom 01.07.2026 prüfen].

Regeln für KI-Chatbots

Seit Januar 2026 schränkt Meta allgemeine KI-Assistenten auf WhatsApp ein. Betroffen sind Anbieter, deren Hauptprodukt ein Allzweck-Chatbot ist. Unternehmens-Bots für Kundenservice, Beratung und Verkauf, wie sie alle Tools in diesem Vergleich bauen, sind weiterhin erlaubt.

6 WhatsApp-Chatbot-Anbieter im Vergleich

1. SendPulse: offizieller WhatsApp-Chatbot mit No-Code-Builder und CRM für wachsende Unternehmen

SendPulse ist eine KI-gestützte Marketingplattform, die wachsenden Unternehmen hilft, E-Mail- und Chatbot-Konversationen zu automatisieren. Mit einem integrierten CRM-System für Lead-Gewinnung, -Pflege und -Konversion schaffen Unternehmen personalisiertere Erlebnisse und steigern ihren Umsatz.

Weltweit vertraut · Über 11 Jahre am Markt · Mehr als 200.000 Kunden

SendPulse

SendPulse ist Meta Business Partner und offizieller WhatsApp Business API-Anbieter. Es fallen keine Einrichtungsgebühren und keine zusätzlichen Monatsgebühren für die API an. Den WhatsApp-Chatbot von SendPulse richtest du laut Anbieter in etwa fünf Minuten ein.

Am besten für: kleine und mittlere Unternehmen, die ohne Entwickler einen WhatsApp-Chatbot mit CRM, Kampagnen und Zahlungen aufbauen wollen.

Chatbot erstellen

• No-Code-Flow-Builder: Du baust Dialoge per Drag-and-drop aus Nachrichten, Buttons und Bedingungen. Das Marketing startet neue Flows ohne Ticket an die IT.

• Fertige Vorlagen: Flows für Begrüßung, FAQ und Katalogbestellungen sind vorbereitet. Der erste Bot läuft so am selben Tag.

• Mehrere Kanäle: Bots laufen auch auf Instagram, Messenger, Telegram, TikTok und Viber. Du pflegst alles an einem Ort.

KI und Automatisierung

• KI-Assistent: Der Assistent beantwortet Fragen auf Basis deiner Inhalte. Kunden bekommen rund um die Uhr eine Antwort.

• KI-Integrationen: ChatGPT, Claude, Gemini und DeepSeek lassen sich anbinden, Sprachnachrichten werden mit Whisper transkribiert. Du wählst das Modell, das zu deinem Anwendungsfall passt.

• Trigger und Variablen: Der Bot reagiert auf Schlüsselwörter, Ereignisse und gespeicherte Kundendaten. Jede Nachricht passt zur Situation des Kunden.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• WhatsApp-Kampagnen: Du verschickst genehmigte Vorlagen an Segmente deiner Kontakte. Aktionen und Erinnerungen erreichen die richtigen Kunden.

• Click-to-WhatsApp-Anzeigen: Leads aus Facebook- und Instagram-Anzeigen landen direkt im Bot-Flow. Du nutzt das kostenlose 72-Stunden-Fenster für das Erstgespräch.

• Live-Chat und App: Mitarbeitende übernehmen Gespräche im Browser oder in der mobilen App. Komplexe Anfragen gehen nicht verloren.

Integrationen und Datenschutz

• Integriertes CRM: Kontakte, Deals und Chats auf allen Kanälen liegen an einem Ort. Vertrieb und Support sehen dieselbe Kundenhistorie.

• Zahlungen im Chat: Kunden bezahlen direkt in WhatsApp. Der Kaufabschluss passiert ohne Medienbruch.

• DSGVO: Der AVV mit EU-Standardvertragsklauseln ist Teil der Nutzungsbedingungen, die genannten Rechenzentren liegen in der EU. Vertragspartner ist allerdings die US-Gesellschaft SendPulse Inc.

Preise

• Gratis-Plan: Basic für 0 $, mit 3 Chatbots, bis zu 500 Abonnenten und bis zu 10.000 Nachrichten pro Monat. WhatsApp-Bots sind laut Anbieter nur in bezahlten Tarifen enthalten.

• Kostenloser Test: keine befristete Testphase; vor der Meta-Verifizierung erreichst du bis zu 250 Kunden pro Nummer in 24 Stunden.

• Pro: 12 $ pro Monat bei monatlicher Zahlung oder 9,60 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung (115,20 $ pro Jahr), unbegrenzte Chatbots und Live-Chats, WhatsApp inklusive; der Preis steigt mit der Abonnentenzahl.

• Meta-Gebühren: werden über ein Prepaid-Guthaben im SendPulse-Konto abgerechnet [VERIFY: Aufschlag auf Meta-Preise].

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• Der günstigste Einstieg in die offizielle WhatsApp Business API in diesem Vergleich.

• CRM, Live-Chat, Kampagnen und Zahlungen ohne Zusatzmodule.

• Deutsche Oberfläche und ein Tarif für sechs Messenger.

Nachteile

• WhatsApp ist im Gratis-Plan nicht enthalten; du brauchst den Pro-Tarif.

• Preise nur in US-Dollar, die Kosten steigen mit der Abonnentenzahl.

• Vertragspartner sitzen in den USA, der Datentransfer läuft über Standardvertragsklauseln.

Was Nutzer sagen: Frank d., Inhaber eines Kleinunternehmens, merkt in einer Bewertung auf G2 vom August 2025 an, dass man nur registrierte Interessenten nutzen könne und das manuelle Hinzufügen „sehr zeitaufwendig“ sei (freie Übersetzung) [VERIFY: Wortlaut im Original prüfen]. Seine Kritik betrifft den Kontaktimport, nicht den Bot selbst.

Bewertung: 4,6 von 5 auf G2 mit 720 Bewertungen und 4,6 von 5 auf Capterra mit 773 Bewertungen.

Was mir an dieser Plattform gefällt: Ein Kunde klickt auf eine Instagram-Anzeige und landet im WhatsApp-Chat. Der Bot fragt Größe und Farbe ab und schickt den Zahlungslink. Nach dem Kauf legt das CRM automatisch einen Deal an, und zwei Wochen später erinnert eine Kampagne an passendes Zubehör.

2. respond.io: KI-Agenten und Team-Inbox für vertriebsstarke Teams

respond.io wurde 2017 in Hongkong als Rocketbots gegründet und sitzt heute in Kuala Lumpur, Malaysia. Die Plattform bündelt WhatsApp, Instagram, Facebook und TikTok in einer KI-gestützten Kunden-Inbox für B2C-Unternehmen und nennt über 10.000 Kunden.

respond.io

respond.io ist Meta Business Partner und offizieller WhatsApp Business Solution Provider (BSP). Die Website gibt es auch auf Deutsch. Meta-Gebühren gibt der Anbieter ohne Aufschlag weiter, und Automatisierungen sowie KI-Agenten starten erst ab dem Growth-Tarif.

Am besten für: Vertriebs- und Support-Teams von etwa fünf Personen, die viele WhatsApp-Anfragen mit KI vorqualifizieren wollen.

Chatbot erstellen

• Workflows: Du baust automatisierte Abläufe aus Schritten wie Frage, Verzweigung und Zuweisung. Anfragen landen ohne manuelles Sortieren beim richtigen Team.

• Omnichannel-Kontakt: Ein Kontakt bleibt derselbe, egal ob er über WhatsApp, Instagram oder Facebook schreibt. Das Team sieht den ganzen Verlauf.

• Mobile App: Gespräche und Workflows lassen sich auch unterwegs verwalten. Außendienst und Filialen bleiben erreichbar.

KI und Automatisierung

• KI-Agenten: Agenten beantworten Anfragen aus Anzeigen und FAQs rund um die Uhr und leiten nur kaufbereite Kunden weiter. Das Team spricht mit qualifizierten Leads.

• KI-Guthaben: KI-Aktionen laufen über ein Kontingent, das mit dem Tarif wächst. Kosten bleiben planbar, solange das Kontingent reicht.

• Automatische Zuweisung: Gespräche werden nach Regeln an Mitarbeitende verteilt. Wartezeiten sinken, auch bei Spitzen.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• Team-Inbox: Alle Kanäle landen in einer gemeinsamen Inbox mit Notizen und Zuständigkeiten. Niemand beantwortet dieselbe Anfrage doppelt.

• Broadcasts: Ab Growth verschickst du Vorlagen in Segmente. Angebote und Updates gehen gezielt raus.

• Click-to-WhatsApp mit Conversions API: Konversionen aus dem Chat gehen an Meta zurück. Deine Anzeigen optimieren auf echte Verkäufe statt Klicks.

Integrationen und Datenschutz

• CRM-Integrationen: HubSpot und Salesforce sind nativ angebunden. Kontaktdaten und Angebote bleiben synchron.

• API, Zapier und Make: Ab Growth verbindest du weitere Systeme per API oder No-Code-Automatisierung. Du baust eigene Prozesse ohne Plattformwechsel.

• DSGVO: Der Anbieter nennt sich DSGVO-konform und ISO-27001-zertifiziert, hostet auf AWS und stellt einen AVV auf Anfrage bereit. Eine Datenregion nennt er nicht.

Preise

• Gratis-Plan: gibt es nicht.

• Kostenloser Test: 7 Tage, ohne Kreditkarte.

• Starter: 79 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung (99 $ monatlich), 5 Nutzer, Inbox und Basisberichte, ohne Workflows.

• Growth: 159 $ pro Monat jährlich (199 $ monatlich), 10 Nutzer, mit Workflows, Broadcasts und KI-Agenten.

• Advanced: 279 $ pro Monat jährlich (349 $ monatlich), mit Webhooks, SSO und mehreren Workspaces.

• Meta-Gebühren: kommen ohne Aufschlag hinzu und werden als WhatsApp-Guthaben verwaltet.

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• Starke KI-Agenten zur Lead-Qualifizierung rund um die Uhr.

• Meta-Gebühren ohne Aufschlag und deutsche Website.

• Native HubSpot- und Salesforce-Integration.

Nachteile

• Chatbot-Automatisierung erst ab Growth für 159 $ pro Monat.

• Kein Gratis-Plan, und die Testphase dauert nur 7 Tage.

• Keine Angabe zum Datenstandort, keine native Zahlungsfunktion im Chat.

Was Nutzer sagen: „Die 10.000 Credits in meinem Tarif könnten etwas knapp sein“, schreibt Omar M., Projektimplementierer in der Modebranche, in einer Bewertung auf G2 vom September 2026 (freie Übersetzung). Er lobt die Plattform insgesamt, sieht aber das KI-Kontingent als Engpass.

Bewertung: 4,8 von 5 auf G2 mit 544 Bewertungen und 4,6 von 5 auf Capterra mit 60 Bewertungen.

Was mir an dieser Plattform gefällt: Ein Interessent schreibt nach einer Anzeige um 23 Uhr. Der KI-Agent beantwortet Fragen zu Preis und Lieferzeit, erkennt die Kaufabsicht und weist das Gespräch morgens automatisch der zuständigen Verkäuferin zu. Der Abschluss wird über die Conversions API an Meta gemeldet, und die Kampagne lernt mit.

3. 360dialog: direkter API-Zugang vom deutschen WhatsApp-Partner

360dialog wurde 2012 in Berlin gegründet und hat heute seinen Sitz in Grünwald bei München. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Zugang zur WhatsApp Business API und nennt über 100.000 Unternehmen als Kunden sowie mehr als eine Milliarde Nachrichten im Monat.

360dialog

Quelle: 360dialog

360dialog bezeichnet sich als „Official Meta Solution Partner“ und größter WhatsApp-Partner von Meta weltweit. Einen eigenen No-Code-Chatbot-Builder gibt es nicht: Den Bot baust du mit Make, n8n, Zapier oder einem Partner-Tool aus dem Marketplace. Dafür gibt 360dialog die Meta-Gebühren ohne Aufschlag weiter und rechnet in Euro ab. Für Agenturen und Softwareanbieter gibt es zusätzlich eine Partner-Plattform, über die sie WhatsApp-Nummern ihrer Kunden verwalten.

Am besten für: Unternehmen und Agenturen mit technischem Know-how, die direkten API-Zugang von einem deutschen Partner wollen.

Chatbot erstellen

• Integrationen statt Builder: Bots entstehen über Make, n8n, Zapier oder fertige Vorlagen. Du nutzt die Tools, die dein Team schon kennt.

• Marketplace: Hier findest du fertige Chatbot- und CRM-Tools, die auf 360dialog laufen. Die Auswahl passt sich deinem Anwendungsfall an.

• Hub: Nummern, Vorlagen und Profile verwaltest du zentral. Mehrere Marken oder Standorte bleiben übersichtlich.

KI und Automatisierung

• Meta Business Agent: Metas eigener KI-Agent lässt sich über API oder Hub einrichten. Die Dokumentation weist aber auf laufende Fehlerbehebungen bei Meta hin.

• Messaging MCP: Ab Premium verbindest du eigene KI-Agenten mit WhatsApp. Entwickler koppeln Modelle ohne eigene Schnittstelle.

• Automation-Add-on: Ab Premium gibt es ein Automatisierungsmodul. Den genauen Umfang beschreibt der Anbieter nicht öffentlich.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• Inbox: Eine gehostete Inbox ist auch per API. Kleine Teams beantworten Chats ohne Zusatzsoftware.

• Sendout: Das Add-on für Kampagnen verschickt Vorlagen an Kontaktlisten. Du erreichst Bestandskunden gezielt.

• Hoher Durchsatz: Der Scale-Tarif schafft bis zu 1.000 Nachrichten pro Sekunde. Große Versände laufen ohne Verzögerung.

Integrationen und Datenschutz

• Über 1.000 Integrationen: Laut Anbieter lassen sich 360dialog mit über 1.000 Systemen verbinden. Du bleibst bei deiner bestehenden Software.

• Support mit Meta-Eskalation: Schon ein Regular bietet 24/7-Support mit direkter Eskalation an Meta. Probleme mit Nummern und Vorlagen lösen sich schneller.

• DSGVO: 360dialog ist eine deutsche GmbH mit externem Datenschutzbeauftragten. Die Nachrichten laufen über Metas Cloud API; einen öffentlichen AVV haben wir nicht gefunden [VERIFY].

Preise

• Gratis-Plan: gibt es nicht.

• Kostenloser Test: keine Testphase, aber 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

• Regular: 49 € pro Nummer und Monat, mit 24/7-Support und Integrationen.

• Premium: 99 € pro Nummer und Monat, mit schnellem Support, Verifizierung in 48 Stunden, MCP und Add-ons.

• Scale: 500 € pro Nummer und Monat für hohe Volumen.

• Meta-Gebühren: ohne Aufschlag weitergegeben.

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• Deutsches Unternehmen mit Preisen in Euro.

• Kein Aufschlag auf Meta-Gebühren.

• Sehr hoher Durchsatz und direkter Draht zu Meta.

Nachteile

• Kein eigener No-Code-Chatbot-Builder.

• Preis gilt pro Nummer, mehrere Nummern werden teuer.

• Nur 3,5 von 5 auf Capterra bei wenigen Bewertungen.

Was Nutzer sagen: „Lange Wartezeit beim Kundensupport, der Preis ist etwas hoch, aber für die Zuverlässigkeit noch vernünftig“, schreibt Afif T. in einer Bewertung auf G2 vom August 2026 (freie Übersetzung). Er schätzt die Stabilität, kritisiert aber die Reaktionszeit des Supports.

Bewertung: 4,7 von 5 auf G2 mit 135 Bewertungen und 3,5 von 5 auf Capterra mit 13 Bewertungen.

Was mir an dieser Plattform gefällt: Eine Agentur betreut zehn Kunden mit eigener WhatsApp-Nummer. Jede Nummer läuft über 360dialog, der Bot-Flow entsteht in n8n und schreibt Leads direkt ins CRM des Kunden. Meta-Kosten werden ohne Aufschlag abgerechnet, und bei Problemen eskaliert der Support direkt an Meta.

4. Twilio: flexible WhatsApp-API für Entwickler

Twilio ist ein US-amerikanisches Cloud-Kommunikationsunternehmen, 2008 gegründet und an der NYSE gelistet. Neben WhatsApp bietet Twilio APIs für SMS, Telefonie, E-Mail und Verifizierung und nennt über 400.000 aktive Kundenkonten.

Twilio

Twilio-Konsole im Testkonto. Quelle: Twilio

Twilio bietet laut eigener Aussage APIs, die „offiziell von WhatsApp unterstützt“ werden. Chatbots entstehen im visuellen Workflow-Builder Twilio Studio oder direkt im Code. Abgerechnet wird nutzungsbasiert: 0,005 $ pro Nachricht zusätzlich zu den Meta-Gebühren. Eine fertige Chatbot-Oberfläche für Marketingteams gibt es nicht; Twilio liefert die Bausteine, aus denen dein Entwicklerteam den Bot, die Inbox und die Anbindung an eigene Systeme zusammensetzt. Dafür skaliert die Plattform von wenigen Nachrichten bis zu Millionen pro Monat.

Am besten für: Entwicklerteams und Unternehmen, die WhatsApp in eigene Apps und Prozesse integrieren und nutzungsbasiert zahlen wollen.

Chatbot erstellen

• Twilio Studio: Ein visueller Low-Code-Builder für Flows mit WhatsApp. Einfache Bots entstehen ohne eigene Server.

• Conversations API: Zwei-Wege-Chats mit Verlauf lassen sich in eigene Anwendungen, Apps und Portale einbauen. Du kontrollierst jedes Detail der Kundenerfahrung.

• SDKs in sechs Sprachen: Entwickler arbeiten in ihrer gewohnten Programmiersprache. Die Integration geht schneller.

KI und Automatisierung

• Agent Connect: Du bindest eigene KI-Agenten an, zum Beispiel von OpenAI, Anthropic oder AWS Bedrock. Du bist nicht an ein Modell gebunden.

• Conversation Orchestrator: Das neue Produkt steuert Gespräche über Kanäle hinweg, auch WhatsApp. Übergaben zwischen Bot und Mensch werden planbar.

• Functions: Serverlose Funktionen erweitern Flows um eigene Logik. Du rufst Daten aus deinen Systemen live ab.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• Vorlagen-Nachrichten: Benachrichtigungen, Bestätigungen und Kampagnen laufen über die API. Hohe Volumen sind kein Problem.

• Twilio Flex: Das Contact-Center-Produkt dient als Inbox für Agenten. Es wird allerdings separat lizenziert.

• WhatsApp-Anrufe: Twilio unterstützt WhatsApp-Calling mit minutengenauer Abrechnung. Kunden können aus dem Chat heraus anrufen, anstatt eine Hotline zu suchen.

Integrationen und Datenschutz

• Segment: Die Kundendatenplattform verbindet WhatsApp-Daten mit Marketing-Tools. Du personalisierte Nachrichten mit Verhaltensdaten.

• Verify: Einmal-Codes lassen sich per WhatsApp versenden. Logins werden sicherer ohne teure SMS.

• DSGVO: Der AVV ist automatisch Vertragsbestandteil und stützt sich auf das EU-US Data Privacy Framework. WhatsApp wird in Twilios EU-Region Irland jedoch nicht unterstützt.

Preise

• Gratis-Plan: gibt es nicht.

• Kostenloser Test: 100 WhatsApp-Nachrichten, ohne Kreditkarte, nur mit vordefinierten Vorlagen.

• WhatsApp-Nachrichten: 0,005 $ pro ein- oder ausgehender Nachricht, fehlgeschlagene Nachrichten 0,001 $.

• Twilio Studio: 1.000 Flow-Ausführungen pro Monat kostenlos, danach 0,0025 $ pro Ausführung.

• WhatsApp-Anrufe: in Deutschland 0,0103 $ pro ausgehender Minute an Meta plus 0,005 $ pro Minute an Twilio.

• Meta-Gebühren: kommen zur Twilio-Gebühr hinzu.

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• Nutzungsbasierte Preise ohne Grundgebühr.

• Sehr flexible APIs und SDKs.

• Freie Wahl des KI-Modells.

Nachteile

• Ohne Entwickler kaum nutzbar; keine fertige Inbox im Grundangebot.

• Die Twilio-Gebühr fällt auch auf eingehende Nachrichten an.

• WhatsApp nicht in der EU-Datenregion verfügbar.

Was Nutzer sagen: „Twilio bietet gute Ressourcen für unsere Plattform, aber bei WhatsApp braucht die API mehr Updates“, schreibt Daniel J., Head of Product eines Kleinunternehmens, in einer Bewertung auf G2 vom September 2025 (freie Übersetzung). Er lobt die Plattform, wünscht sich aber schnellere WhatsApp-Neuerungen.

Bewertung: 4,1 von 5 auf G2 mit 529 Bewertungen und 4,4 von 5 auf Capterra mit 512 Bewertungen (jeweils für die gesamte Plattform).

Was mir an dieser Plattform gefällt: Ein Onlineshop schickt die Versandbestätigung per WhatsApp. Antwortet der Kunde mit „Wo ist mein Paket?“, ruft ein Studio-Flow über eine Funktion den Status im Warenwirtschaftssystem ab und antwortet sofort. Nur bei Problemen geht der Chat an einen Mitarbeiter in Flex.

5. WATI: WhatsApp-Marketing für Shopify-Händler

WATI wird von Clare.ai Limited in Hongkong betrieben und wurde 2020 gegründet. Die Plattform bezeichnet sich als WhatsApp-Wachstumsplattform, unterstützt auch Instagram und Messenger und nennt über 16.000 Kunden in mehr als 190 Ländern.

WATI

WATI nennt sich „Premium Partner of Meta“ und bietet einen No-Code-Chatbot-Builder in allen Tarifen. Die App-Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, die Website nur auf Englisch. Meta-Gebühren zahlst du über ein Prepaid-Wallet im Konto, die Sätze richten sich nach Land und Nachrichtenkategorie. Der Schwerpunkt liegt klar auf E-Commerce: Warenkorb-Erinnerungen, Produktkatalog im Chat und Kampagnen an Bestandskunden. Für komplexe Vertriebsprozesse mit KI-Agenten brauchst du das separat berechnete Astra-Add-on.

Am besten für: Onlinehändler, besonders mit Shopify, die WhatsApp-Kampagnen und einfache Bots schnell starten wollen.

Chatbot erstellen

• No-Code-Builder: Chatbots entstehen per Drag-and-drop mit Buttons und Listen. Auch ohne Technikwissen läuft der erste Bot schnell.

• Automatisierungs-Trigger: Jeder Tarif enthält ein Kontingent an Triggern, von 1.000 bis 5.000 pro Monat. Der Umfang wächst mit dem Tarif.

• WhatsApp-Katalog: Produkte lassen sich direkt im Chat zeigen, inklusive Bild und Preis. Kunden stöbern ohne Website-Besuch und fragen direkt nach.

KI und Automatisierung

• Astra KI-Agenten: KI-Agenten beantworten Anfragen selbständig. Sie sind ein Add-on mit separatem Preis.

• Fortgeschrittene Chatbots: Ab Pro sind komplexere Bot-Flows enthalten. Du deckst automatisch mehr Fälle ab.

• Warenkorb-Erinnerungen: Mit Shopify erinnern Nachrichten an abgebrochene Käufe. Verlorene Umsätze kommen zurück.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• Broadcasts: Kampagnen gehen in Segmente mit Vorlagen. Aktionen erreichen die passenden Kunden.

• Team-Inbox: Mehrere Mitarbeitende beantworten Chats gemeinsam, zusätzliche Nutzer kosten ab Pro 24 $ pro Monat. Anfragen werden verteilt statt übersehen.

• Click-to-WhatsApp-Anzeigen: Klicks auf Anzeigen werden zu Chats. Neue Leads starten direkt im Gespräch.

Integrationen und Datenschutz

• Shopify: Die Integration kostet 4,99 $ pro Monat extra. Bestellungen und Kunden fließen automatisch ein.

• HubSpot und Salesforce: HubSpot ist ab Pro, Salesforce ab Business enthalten. Vertriebsdaten bleiben verbunden.

• DSGVO: WATI stellt einen öffentlichen AVV mit EU-Standardvertragsklauseln bereit. Eine Datenregion oder EU-Hosting nennt der Anbieter nicht.

Preise

• Gratis-Plan: gibt es nicht.

• Kostenloser Test: 7 Tage ohne Zahlungsdaten, nur Nachrichten an die eigene Nummer, Workflows lassen sich nicht speichern.

• Growth: ab 29 $ pro Monat jährlich (39 $ monatlich), 3 Nutzer [VERIFY: Preis aus Deutschland prüfen].

• Pro: ab 99 $ pro Monat jährlich (129 $ monatlich), 5 Nutzer, HubSpot [VERIFY].

• Business: ab 299 $ pro Monat jährlich (399 $ monatlich), Salesforce, mehrere Nummern und Zugang zur WhatsApp-Pay-API [VERIFY].

• Meta-Gebühren: über ein Prepaid-Wallet [VERIFY: Aufschlag auf Meta-Preise].

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• No-Code-Builder in allen Tarifen.

• Starke Shopify- und E-Commerce-Funktionen.

• Deutsche App-Oberfläche.

Nachteile

• KI-Agenten nur als kostenpflichtiges Add-on.

• Testphase stark eingeschränkt.

• Keine Angaben zum Aufschlag auf Meta-Gebühren und Datenstandort.

Was Nutzer sagen: „Die Prüfung und Freigabe von Vorlagen kann etwas dauern“, schreibt Sarvesh G., Softwareentwickler in einem Kleinunternehmen, in einer Bewertung auf G2 vom September 2026 (freie Übersetzung). Er wünscht sich außerdem genauere Gründe, wenn eine Vorlage abgelehnt wird.

Bewertung: 4,6 von 5 auf G2 mit 514 Bewertungen und 4,6 von 5 auf Capterra mit 207 Bewertungen.

Was mir an dieser Plattform gefällt: Ein Shopify-Kunde bricht den Kauf ab. WATI schickt eine Stunde später eine WhatsApp-Erinnerung mit dem Warenkorb. Der Kunde fragt nach der Lieferzeit, der Bot antwortet aus dem Katalog, und bei Rückfragen übernimmt jemand aus dem Team in der gemeinsamen Inbox.

6. Sinch: WhatsApp-Chatbots für Konzerne mit vielen Kanälen

Sinch ist ein schwedischer Kommunikationskonzern mit Sitz in Stockholm, gelistet an der Nasdaq Stockholm. Zum Portfolio gehören die Conversation API, die Marketing-Plattform Sinch Engage und der Chatbot-Builder Chatlayer; Sinch nennt über 200.000 Kunden.

Sinch

Quelle: Sinch

Sinch bezeichnet sich als „Meta Premier Partner“. Für Chatbots gibt es Chatlayer, einen No-Code-Builder mit Sprachverarbeitung in über 100 Sprachen. Kleinere Teams nutzen Sinch Engage mit WhatsApp-Add-on, Konzerne die Conversation API mit Preisen auf Anfrage. Die Stärke von Sinch liegt in der Breite: Ein Vertrag deckt WhatsApp, SMS, RCS, E-Mail und Telefonie ab, und Sinch betreibt lokale Niederlassungen in 59 Ländern. Für einen einzelnen WhatsApp-Bot ist das Angebot allerdings oft überdimensioniert.

Am besten für: größere Unternehmen und Konzerne, die WhatsApp, SMS und Voice über einen Anbieter steuern wollen.

Chatbot erstellen

• Chatlayer No-Code-Builder: Bots entstehen mit Vorlagen und ohne Programmierung. Fachabteilungen pflegen Inhalte selbst.

• NLP in über 100 Sprachen: Der Bot versteht freie Eingaben statt nur Buttons. Internationale Kunden werden in ihrer Sprache bedient.

• Text- und Sprach-Bots: Dieselbe Logik läuft im Chat und am Telefon. Du baust einmal für mehrere Kanäle.

KI und Automatisierung

• KI-Bots mit Übergabe: Bots beantworten Standardfragen und übergeben an Mitarbeitende. Kunden müssen sich nicht wiederholen [VERIFY: aktueller KI-Funktionsumfang].

• Automatisierungen in Engage: Abläufe für Begrüßung und Nachfassen laufen automatisch. Teams sparen Routinearbeit.

• Conversation API: Eine Schnittstelle für WhatsApp, SMS, RCS und weitere Kanäle. Entwickler bauen einmal für alle.

Kundenkommunikation und Kampagnen

• Einheitliche Inbox: Engage bündelt Chats in einer Inbox. Kleine Teams behalten den Überblick.

• Vorlagen und Kampagnen: Das WhatsApp-Add-on enthält 1.000 Vorlagen-Nachrichten pro Monat. Kleinere Kampagnen sind im Preis inbegriffen.

• Unbegrenzte Kontakte: Engage begrenzt die Kontaktzahl in keinem Tarif. Wachsende Listen treiben die Grundgebühr nicht nach oben.

Integrationen und Datenschutz

• CRM und Helpdesk: Chatlayer verbindet sich per API mit CRM-, Ticket- und Contact-Center-Systemen. Bestehende Prozesse bleiben erhalten.

• Contact Pro: Sinch bietet eine eigene Contact-Center-Lösung mit WhatsApp. Große Service-Teams arbeiten in einem System.

• DSGVO: Seit Juni 2024 speichert Sinch Engage Kontodaten neuer EU-Kunden in einem EU-Rechenzentrum. Für API und Chatlayer nennt der Anbieter keinen Standort [VERIFY].

Preise

• Gratis-Plan: gibt es nicht.

• Kostenloser Test: 14 Tage für Sinch Engage, ohne Kreditkarte.

• Engage Basics: 99 $ pro Monat (83 $ bei jährlicher Zahlung), zuzüglich WhatsApp-Add-on für 10 $ pro Monat mit 1.000 Vorlagen-Nachrichten.

• Engage Conversations: 249 $ pro Monat (209 $ jährlich); höhere Tarife Pro, Pro Plus und Advanced reichen bis 2.399 $ pro Monat.

• Conversation API und Chatlayer: Preise auf Anfrage.

• Meta-Gebühren: Laut Sinch können Meta-Aufschläge hinzukommen.

• Hier findest du die offiziellen Preise.

Vorteile

• Ein Anbieter für WhatsApp, SMS, RCS und Voice.

• NLP-Chatbots in über 100 Sprachen.

• EU-Rechenzentrum für Engage Konten.

Nachteile

• Chatbot- und API-Preise nicht öffentlich.

• Chatlayer-Seite wirkt veraltet, KI-Stand unklar.

• Für kleine Unternehmen oft zu komplex.

Was Nutzer sagen: „Ich kann ein bestehendes Formular nicht in Sinch integrieren, sondern muss ein neues bauen“, schreibt Hazel D., Administratorin in einem Kleinunternehmen, in einer Bewertung auf G2 vom März 2026 (freie Übersetzung). Einfachheit und Support bewerteten sie dagegen positiv.

Bewertung: 4,5 von 5 auf G2 mit 62 Bewertungen und 4,4 von 5 auf Capterra mit 97 Bewertungen (jeweils für Sinch Engage).

Was mir an dieser Plattform gefällt: Ein Versicherer bietet Service per WhatsApp und Telefon. Der Chatlayer-Bot erkennt in beiden Kanälen die Frage nach einer Schadensmeldung, sammelt die Daten und legt ein Ticket im Helpdesk an. Nur bei komplizierten Fällen übernimmt ein Mitarbeiter im Contact Center.

Welcher WhatsApp-Chatbot-Anbieter für welchen Bedarf

WhatsApp-Chatbot ohne Programmierung erstellen

SendPulse ist hier die einfachste Wahl: Der No-Code-Builder mit Vorlagen, das CRM und der Live-Chat sind im Pro-Tarif enthalten. WATI bietet ebenfalls einen No-Code-Builder in allen Tarifen. Bei respond.io brauchst du dafür mindestens Growth, bei 360dialog und Twilio eher technisches Know-how.

Kleine Unternehmen vs. große Unternehmen

Kleine Unternehmen starten mit SendPulse ab 9,60 $ pro Monat am günstigsten, WATI folgt ab 29 $. Große Unternehmen mit vielen Kanälen und eigenen IT-Teams sind bei Sinch, Twilio oder dem Scale-Tarif von 360dialog besser aufgehoben.

WhatsApp-Chatbot mit KI-Agenten

respond.io hat die ausgereiftesten KI-Agenten zur Lead-Qualifizierung, allerdings erst ab 159 $ pro Monat. SendPulse bindet ChatGPT, Claude und Gemini an und hilft mit einem KI-Assistenten. Twilio lässt dich jedes KI-Modell per Agent Connect anbinden.

Verkaufen und bezahlen im Chat

SendPulse verbindet Chatbot, CRM und Zahlungen im Chat in einem Tarif. WATI ist stark bei Shopify-Warenkörben und bietet die WhatsApp-Pay-API im Business-Tarif.

DSGVO und Anbieter aus Deutschland

360dialog ist eine deutsche GmbH mit Euro-Preisen. SendPulse nennt Rechenzentren in der EU und einen AVV mit Standardvertragsklauseln. Sinch speichert Engage-Kontodaten in der EU. Twilio unterstützt WhatsApp nicht in seiner EU-Datenregion.

Offizielle WhatsApp Business API vs. inoffizielle Tools

Offizielle Anbieter verbinden deine Nummer über Metas WhatsApp Business Platform. Du bekommst verifizierte Profile, genehmigte Vorlagen und eine stabile Schnittstelle. Alle sechs Tools in diesem Vergleich gehören dazu.

Inoffizielle Tools automatisieren die normale WhatsApp-App oder WhatsApp Web. Das ist billig, verstößt aber gegen die Nutzungsbedingungen: Meta kann die Nummer jederzeit sperren. Für ein Unternehmen, das Kundendaten verarbeitet, ist das auch aus DSGVO-Sicht riskant.

Was kostet ein WhatsApp-Chatbot 2026?

Die Gesamtkosten bestehen aus zwei Teilen: dem Tool-Preis und den Meta-Gebühren pro Nachricht. Ein Beispiel: Du verschickst 1.000 Marketing-Nachrichten im Monat an Kunden in Deutschland. Bei rund 0,1131 € pro Nachricht zahlst du etwa 113 € an Meta [VERIFY: aktuelle Meta-Ratecard], dazu kommt der Tool-Preis.

Ab dem 1. Oktober 2026 werden auch Service-Antworten im 24-Stunden-Fenster berechnet. Plane deshalb nicht nur Kampagnen, sondern auch das Support-Volumen ein. Anbieter ohne Aufschlag auf Meta-Gebühren, etwa respond.io und 360dialog, machen die Rechnung transparenter.

Fazit

SendPulse ist 2026 der beste Einstieg, um einen WhatsApp-Chatbot zu erstellen: offizieller WhatsApp Business API-Anbieter und Meta Business Partner, Pro-Tarif ab 9,60 $ pro Monat, No-Code-Builder, CRM, Live-Chat und Zahlungen im Chat in einem Paket.

respond.io lohnt sich für Teams, die KI-Agenten zur Lead-Qualifizierung brauchen. 360dialog ist die Wahl für den direkten API-Zugang vom deutschen Partner. Twilio passt zu Entwicklern mit eigenen Anwendungen. WATI überzeugt Shopify-Händler, und Sinch bedient Konzerne mit vielen Kanälen.

Nächster Schritt: Schätze dein monatliches Nachrichtenvolumen, berechne die Meta-Gebühren für Deutschland dazu und vergleiche dann die Tool-Preise. Mit dem Gratis-Plan von SendPulse kannst du den Builder vorab kostenlos testen.

Häufige Fragen

Welchen Dienst kannst du empfehlen, um einen WhatsApp-Chatbot zu erstellen?

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen empfehlen wir SendPulse: offizieller WhatsApp Business API-Anbieter, No-Code-Builder, CRM und Zahlungen im Chat ab 9,60 $ pro Monat. respond.io eignet sich für KI-Agenten im Vertrieb, 360dialog für direkten API-Zugang aus Deutschland, Twilio für Entwickler, WATI für Shopify-Händler und Sinch für Konzerne.

Welche WhatsApp-Chatbot-Anbieter gibt es in Deutschland 2026?

Zu den wichtigsten offiziellen Anbietern in Deutschland gehören 2026 SendPulse, respond.io, 360dialog, Twilio, WATI und Sinch. 360dialog ist ein deutsches Unternehmen aus Grünwald bei München. SendPulse und respond.io bieten deutsche Websites, WATI, eine deutsche App-Oberfläche. Alle sechs nutzen die offizielle WhatsApp Business Plattform von Meta.

Was kostet ein WhatsApp-Chatbot?

Ein WhatsApp-Chatbot kostet den Tool-Preis plus Meta-Gebühren pro Nachricht. SendPulse startet bei 9,60 $ pro Monat, WATI bei 29 $, respond.io bei 79 $ und 360dialog bei 49 € pro Nummer. Twilio berechnet 0,005 $ pro Nachricht. Meta verlangt in Deutschland rund 0,11 € pro Marketing-Nachricht, ab Oktober 2026 kosten auch Service-Antworten.

Welcher Anbieter ist offizieller WhatsApp Business Partner?

SendPulse ist ein Meta Business Partner und offizieller WhatsApp Business API-Anbieter. respond.io nennt sich Meta Business Partner und WhatsApp BSP, 360dialog „Official Meta Solution Partner“, WATI „Premium Partner of Meta“ und Sinch „Meta Premier Partner“. Twilio bietet APIs, die offiziell von WhatsApp unterstützt werden. Der aktuelle Status zeigt Metas Partnerverzeichnis.

Kann ich einen WhatsApp-Chatbot ohne Programmierung erstellen?

Ja. SendPulse und WATI bieten No-Code-Builder, mit denen du Flows per Drag-and-drop baust. Sinch bietet mit Chatlayer einen No-Code-Builder für größere Unternehmen. respond.io stellt Workflows ab dem Growth-Tarif bereit. Bei 360dialog und Twilio brauchst du eher Integrationen wie Make, n8n oder Entwicklerwissen.

Ist ein WhatsApp-Chatbot DSGVO-konform?

Ein WhatsApp-Chatbot kann DSGVO-konform betrieben werden, wenn du die offizielle API nutzt, einen AVV mit dem Anbieter schließt und Kunden über die Datenverarbeitung informiert. SendPulse nennt EU-Rechenzentren und einen AVV mit Standardvertragsklauseln, 360dialog ist eine deutsche GmbH, und Sinch speichert Engage-Kontodaten in der EU. Lass die Details rechtlich prüfen.

Gibt es einen kostenlosen WhatsApp-Chatbot?

SendPulse bietet einen Gratis-Plan mit 3 Chatbots und 500 Abonnenten, WhatsApp-Bots erfordern aber den Pro-Tarif. respond.io und WATI bieten 7 Tage Test, Sinch Engage 14 Tage, Twilio 100 kostenlose WhatsApp-Nachrichten. Die Meta-Gebühren pro Nachricht fallen bei allen Anbietern an, sobald du produktiv sendest.

Was ändert sich 2026 bei den WhatsApp-Preisen?

Seit Juli 2025 berechnet Meta jede zugestellte Vorlagen-Nachricht einzeln. Ab dem 1. Oktober 2026 kosten auch Service-Nachrichten und Utility-Vorlagen im 24-Stunden-Fenster, zum gleichen Satz wie Utility-Nachrichten. Das 72-Stunden-Fenster nach Click-to-WhatsApp-Anzeigen bleibt kostenlos. SendPulse und respond.io erheben keine Einrichtungsgebühren für die API.